Wir sind´s

... die süßesten Mädels der Welt und ihre Geschichten ...

12 August 2009

Prosopagnosie

Es gibt Krankheiten, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt.
Und schon mal gar nicht, dass man sie selbst hat.

Vor rund 3 Jahren schickte mir mein Herzallerliebster diesen Artikel.
Als ich ihn gelesen hatte, war klar, genau das ist es.

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich wieder einmal mehr damit und lese unter anderem Erfahrungsberichte.
Und es wird immer klarer: ich bin ein Prosopagnostiker.
Nun weiss ich, warum ich nie wusste, von wem meine Freunde reden.
Ich weiss, dass es kein mangelndes Interesse an den Personen war.
Ich weiss nun, warum ich immer nur die Kinder aus meiner Klasse kannte und keine darüber hinaus.
Im Chor kannte ich nur diejenigen, die in meiner Stimme sangen.
Freunde von meinen Brüdern, die mich natürlich sofort kannten und dummerweise auch immernoch kennen, sind mir meistens total unbekannt.
Spielfilmhandlungen kann ich nur schwer folgen, weil ich die Schauspieler ja nicht auseinanderhalten kann.
Bei jährlichen Geburtstagsfeiern von Freunden, lerne ich deren Freunde immer aufs Neue kennen.
Schlimm und auch peinlich ist es auch mit den Kindern im Kiga oder Schule und den Eltern dazu.

Personen, mit denen ich regelmäßig zusammentreffe, lerne ich irgendwann zu erkennen.
So dass ich wenigsten meinen nächsten Umkreis auf der Straße wiedererkenne.
Also Arbeitskollegen, Freunde, Familie.

Dieser Gendefekt wird vererbt.
Leider dominant.
Meine Mama hat es, ihre Mama hatte es auch.
Die Wahrscheinlichkeit, dass meine Töchter auch betroffen sind, ist somit 50 %.
Man kann damit gut leben, man merkt ja nicht, dass man ein Defizit hat.
Man kennt es ja nicht anders.
Man wundert sich nur.

Interessante Strategien entwickelt man, um sein Unvermögen überlisten:


  • wo treffe ich die Leute
  • wie gehen sie
  • wie ist ihre Stimme
  • was für eine Frisur haben sie
  • was für eine Brille
  • Bart, Narbe, Hakennase usw.

Darf sich nur niemand die Haare färben ...

17 Juni 2009

Liebe Pahschi,

wir haben dich sehr lieb und werden dich sehr vermissen.

Ich vor allen Dingen beim Unkraut zupfen.
Keiner, der seinen Kopf immer dahin hält, wo ich zupfen möchte.
Keiner, der anschließend das Unkraut fangen will.

Die Kinder kennen es gar nicht ohne dich.
Wie oft musstest du herhalten, wenn sie dich streicheln und tragen wollten.

Und mein herzallerliebster wird dich morgens sehr vermissen.
Er hat dir immer deine Tablette gegeben.
Und wir mussten uns nicht selten darüber ärgern,
dass du das Futter um die Tablette herum weggelutscht hast
und dir so eine zweite Portion erschlichen hast.

Und Merlin wird dich vermutlich auch vermissen.
Wahrscheinlich sogar sehr.
Er kann es uns leider nicht sagen.
Dafür bekommt er die eine oder andere Streicheleinheit mehr.

Nun bist du im Katzenhimmel und wir sind sehr traurig.
Schau doch bei uns immer mal wieder vorbei.
Wir denken an dich!
Lass es dir gut gehen!

Tschüß Pahschi!

20 März 2009

Ein Gedicht

Die Nana hat ja immer schon eine leicht poetische Ader gehabt.
Leider entfallen mir ihre wunderschönen Formulierungen schnell wieder.
Eine habe ich mir gemerkt:

Wir fuhren mit dem Auto im Sonnenuntergang.
Ich sagte: Schau mal, Nana, die Sonne dort drüben, schön, nicht wahr?
Nana: Oh ja, und die Wolken drumherum, sie sehen so aus, als ob sie Regen versprechen wollen.

22 Februar 2009

wird auch Zeit

Ich sags ja wirklich ungern, aber unser Schlafzimmer ist in den nunmehr fast zwei Jahren, die wir hier wohnen, das erste mal in einem Zustand, der es erlaubt, dass man dort jemanden hineinschauen lassen kann, ohne sich zu schämen.
Ich fühle mich großartig!
Ein Häkchen mehr, das gemacht werden kann!

11 Februar 2009

Gestern ...

... vor einem Jahr.
Das war sooo schön!
(Nur nicht aus dem Fenster schauen. Schnief!)

28 Januar 2009

Regionalpolitik

Also, zum Politik machen, habe ich nicht so recht Lust.
Wenn ich dann allerdings den Regionalteil für unsere Kleinstadt lese, sollte ich mich da doch mal reinhängen.
Denn das kann ich mit Sicherheit besser.
Da wird seit bestimmt zwei Jahren über den neuen Kindergarten diskutiert, beratschlagt, geplant, etc.
Nun steht also heute geschrieben, dass es für den Kindergarten, der ja eigentlich ursprünglich schon für das Kiga-Jahr 2008/2009 genutzt werden sollte, noch gar keinen Träger gibt.
Außerdem dürfe das Grundstück nur mit soundsoviel Quadratmetern bebaut werden, und außerdem ist gar keine zweigeschossige Bauweise erlaubt.
Ach nee, den Bebauungsplan haben die doch selber vor ca. zweieinhalb bis drei Jahren so verabschiedet.
Und nachdem nun die Planungen vom Architekten soweit vorliegen, werden tatsächlich auch Leute, die sich mit Kindergärten auskennen, mal nach ihrer Meinung gefragt.
Die haben die Hände über den Köpfen zusammengeschlagen.
Räume viel zu klein geplant und überhaupt.
Ganz ehrlich, jeder, der auch nur über ein bißchen Organisationstalent verfügt, hätte diese Aufgabe besser bewältigen können.
Angeblich soll es im Mai, spätestens am 1. Juni mit dem Bau, der dann 6 Monate dauern soll, losgehen.
Würde also heißen, am 1. Dezember können die Kinder einziehen.
Wären ja auch lockere eineinhalb Jahre Verspätung.
Glaube ich nie und nimmer!
Da verwette ich sonst was.

Ist ja leider nicht das erste Mal, dass man sich hier mit den Terminen total blamiert.
Die Nana hatte eine Zusage, zum August 2006 im hiesigen Kiga einen Platz zu bekommen.
Es sollte dann ein zusätzlicher Anbau fertig sein.
Nach einigen schriftlichen Verschiebungen konnte sie dann im August 2007 dorthin gehen.
Der Anbau war natürlich noch nicht fertig.
Nein.
Es musste eine komplette Gruppe notausquartiert werden, da der Anbau leider erst im Dezember 2007 - auch eineinhalb Jahre später - fertiggestellt wurde.
Auch da kam heraus, dass die Gewerke, die man für den Anbau benötigte, noch gar nicht ausgeschrieben waren und so weiter.

Wie gut, dass ich nicht so arbeite.
Ich wäre vermutlich dann schon arbeitslos!

(Wann sind eigentlich wieder Wahlen?)

21 Januar 2009

Money, money, money ...

Kann mir mal jemand die Lottozahlen von heute Abend flüstern?
Nachdem wir uns nämlich diese Woche einen neuen Fernseher und einen neuen Laptop (HURRA, endlich ...) kaufen mussten, bleibt kein Geld mehr für mein immer noch nicht gekauftes Fahrrad und für eine super dringend benötigte neue Brille mehr übrig.
Abgesehen davon, dass ich so gut wie kein anständiges Kleidungsstück mein nennen kann.
(Aber Kleidung shoppen finde ich auch extremst furchtbar!)

Fragen

Früh morgens im elterlichen Bett:

Nana: Warum ist Wasser eigentlich schwerer als Luft?
Eltern: ...???...